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Recherchetipps für Texter, Filmer und Fotografen

Download PrintversionLiebe Kolleginnen und Kollegen,

das Bremer Messe-Ereignis für die Gastronomie steht vor der nächsten Auflage: Von Sonntag bis Dienstag, 27. bis 25. Februar 2018, veranstaltet die Messe Bremen die dritte GASTRO-IVENT als Szenetreffpunkt und als Schaufenster in die Welt der anspruchsvollen Ideen, Produkte und Dienstleistungen für das Gastgewerbe.

Auch in diesem Jahr werden Sie spannende Themen und Neuheiten entdecken. Wenn Sie dann in Ruhe arbeiten oder Interviews führen wollen, sich ausruhen möchten oder Lust auf eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken haben, besuchen Sie uns gern im Pressebüro im Foyer der Halle 6.

Um Ihnen die Arbeit vielleicht ein wenig zu erleichtern, haben wir uns für Sie vorab umgeschaut und einige Recherchetipps zusammengestellt.

  • Spitzen-Baristas zu Gast
    Erstmals sind die Deutschen Kaffeemeisterschaft der Speciality Coffee Association (SCA) Spitzen-Baristas zu Gast. In der Disziplin „Barista“ müssen Starter in 15 Minuten je vier identische Espressi, vier Kaffee-Milch-Getränke und vier Signature Drinks zaubern. „Latte Art“ dreht sich um die kunstvolle Zubereitung von Milchschaum und hat zwei Wettbewerbsteile. Im ersten ist erlaubt, was gut aussieht – im zweiten müssen die Baristas Muster aus der freien Hand auf den Kaffee zeichnen. Der oder die Beste pro Disziplin darf bei den Weltmeisterschaften starten. In der Jury sitzen in diesem Jahr besonders viele frühere Deutsche Meister und sogar ein Kaffee-Weltmeister (Halle 7, Sonderfläche).

  • Königliches Bier
    Royaler Glanz in der Messe Bremen: Georg Friedrich Prinz von Preußen stellt höchstpersönlich das erste Bier der Kgl. Preußischen Biermanufactur am Stand von Getränke Ahlers (Stand 6 B31)) vor. Gemeinsam mit seinen Partnern, dem Schweizer Bankier Daniel Hug und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Andreas Mattfeld, gründete er die Brauerei im Januar 2017. Im Juli kam die erste Flasche „Preußens“ heraus, im Auftrag der Unternehmer in Braunschweig gebraut. Kenntnisreichtum in Sachen Gerstensaft hat im Übrigen Tradition im Haus Hohenzollern, so das Unternehmen: Der spätere König Friedrich der Große habe auf Wunsch seines Vaters das Brauen erlernen müssen, weil jeder Spross des Hauses auch in einem Handwerk bewandert sein sollte.

  • Bier zapfen durch den Becherboden
    Klassisch Bier zapfen: Das dauert und erfordert Übung. Wenn hingegen das Bier von unten ins Glas läuft, gehe das viel schneller und sei auch ungelernten Kräften möglich, sagt Jörg Blin. Er stellt die US-amerikanische Entwicklung „Bottoms Up“ am Stand des Getränkegroßhandels H. Beckröge vor (Stand 7 C40). Das Geheimnis: Die Gläser haben ein Loch im Boden, das mit einem Magneten verschlossen wird, sobald das Bier ins Glas gelaufen ist. Für die Idee hat er schon große Kunden gefunden wie den Heidepark Soltau. Premiere feiert auf der GASTRO IVENT eine Weiterentwicklung für die private Party: Die Zapfanlage ist für ein Fünf-Liter-Fass ausgelegt.

  • Wassersommelier im Einsatz
    Mineralwasser sei gleich Mineralwasser? Weit gefehlt – die Unterschiede können groß sein, wissen Wassersommeliers wie Ralf Tacke vom Unternehmen Tönissteiner Privatbrunnen, das zu den Mitausstellern des Bremerhavener Getränkeverlegers Bier-Harlos zählt (Stand 6 C 61). Dank Schulung vom Heil- und Mineralwasserverband kann er profunde Auskunft geben etwa über Inhaltsstoffe von Heil- und Mineralwasser, das je nach Personengruppe geeignete Wasser und richtiges Trinken Beruf, Alltag und Sport.

  • Gastronomie digital
    Man greift lässig zum Smartphone, bestellt eine Cola und sucht sich, während man wartet, in der digitalen Jukebox einen Song aus. Möglich macht das Software des Ahauser Unternehmens Tobit. Die Firma baut auf der GASTRO IVENT eine Minigastronomie auf, in der sich ihre Anwendungen testen lassen (Stand 6 C29). Die Idee dahinter: Servicepersonal kann sich um andere Dinge kümmern, als Bestellungen aufzunehmen, und Gastronomen können über ihre Musikauswahl, die sie zur Verfügung stellen, in ihrem Lokal oder ihrer Wellnesseinrichtung eine ganz bestimmte Atmosphäre schaffen.

  • Neue Streetfood-Ideen
    Das Servicebund-Unternehmen Recker Feinkost stellt mit rund 20 Lebensmittel-Lieferanten fünf Themenwelten zusammen, zum Beispiel „Burger & Hot Dog Craft“ oder „High Convenience“, um den Mangel an Köchen auszugleichen (Stand 6 A70). An einem Foodtruck nebenan können Besucher neue Streetfood-Ideen entdecken: Das Unternehmen hat Rezepturen zum Beispiel für Angus-Rindsburger mit Wasabi-Nüssen und Wakame-Salat entwickelt, mit Grünkohl oder mit Blutwurst („The Bavarian“). Noch am Anfang ist die Renaissance der Hot Dogs, so der Servicebund. In den „Kentucky Hot Dog“ zum Beispiel gehört Gänsebratwurst, in den „Texas Hot Dog“ Pulled Chicken und Coleslaw.

  • Start-ups mit originellen Konzepten
    Das Berliner Unternehmen BoozeME hat Cocktails in der Flasche erfunden, die schon Eis enthalten und darum tiefgefroren geliefert werden (Stand 6 D38). Eine Art Toaster bringt die Cocktails dann auf Trinktemperatur. HALM Trading produziert wiederverwertbare Trinkhalme für Umweltbewusste: Sie sind aus besonders festem Glas (Stand 6 E13).

  • Fleischer-Einkauf AG (FAG) mit Hausmesse
    Bei ihrer Hausmesse versammelt die Fleischer-Einkauf AG weit über 100 Aussteller unter dem Motto „So schmeckt der Norden“ mit Innovationen rund um das Fleischer- und Gastronomie-Gewerbe. Zum Rahmenprogramm gehören unter anderem Koch-Events und Fachvorträge. Am Sonntag steht der „FAG-Wettbewerb der Norddeutschen Berufsschulen“ und am Montag der „Wettbewerb der Jungköche“ an.


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